Jugendliche nehmen an einem Street Art-Projekt teil.

Kunst im öffentlichen Raum

Jugendzentrum bietet beim Projekt „StreetArt“ künstlerische Workshops an

Bei dem Projekt „StreetArt“ vom Jugend-Kultur-Zentrum Bollwerk 107 in Moers, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, können Jugendliche und junge Erwachsene kreativ werden und sich in Workshops rund ums Zeichnen und urbaner Kunst ausprobieren. Im Fokus steht dabei das aktive Wahrnehmen und kreative Auseinandersetzen mit der eigenen Umwelt.

StreetArt knüpft an das Projekt „GuerellArt“ an

Die 14 bis 27-jährigen Teilnehmenden sollen durch das Projekt an der Schnittstelle von kultureller Bildung und sozialpädagogischer Arbeit neue Impulse bekommen, sich gestalterisch mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen. Dabei spazieren die Teilnehmenden beispielsweise gemeinsam durch Moers und zeichnen die Stadt oder lernen die nachhaltige urbane Kunst des Graffiti-Zeichnens. Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Workshops mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zusammen. Dabei können verschiedene Gestaltungstechniken aus dem Bereich Urban Art ausprobiert werden. Beim vorherigen Projekt „Green GuerellArt“ wurde das für die jugendliche Zielgruppe wichtige Thema Nachhaltigkeit im Bollwerk 107 aufgegriffen und künstlerisch interpretiert. Ebenso standen künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum besonders im Fokus. In dem neuen Projekt „StreetArt“ werden diese Anregungen der jungen Teilnehmer*innen aus diesem Projekt weiterentwickelt und vertieft.

Urban Sketching

Aufgrund des Lockdowns wurde der Beginn des Projektes ins Digitale verlegt. So haben sich die Teilnehmenden in den ersten drei Monaten regelmäßig online getroffen, um gemeinsam unter Anleitung von Künstler*innen verschiedene Gestaltungstechniken zu erlernen. Mit Lockerung der Maßnahmen können Workshops wie das Urban Sketching wieder in Gruppen am Bollwerk in Moers stattfinden. Beim Urban Sketching werden ausschließlich Motive direkt vor Ort im öffentlichen Raum zeichnerisch festgehalten, beispielsweise Stadtszenen. Die Teilnehmenden werden durch Workshops wie diesen aufgefordert, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und sie selbst mit zu gestalten.  

 

 

Bild: ©Annika Demmer/Bollwerk 107